Das erste Spiel
Heute ist es los gegangen, als Schiedsrichterassistent 2 (im Jargon „Zweier-Assi“) beim SC Young Style Wienerberg gegen DSV Fortuna 05 (jweils U-18). Die ersten drei Lessons learned:
- Konditionell war es für mich weit weniger schlimm als gedacht (Ja, das ist verdammt nochmal ein Rufzeichen wert)!
- So absurd es klingt: Das Anzeigen des ganz normalen Outeinwurf ist zu Beginn die gefühlt größte Herausforderung. Zwei mutgemaßte Gründe: Erstens hat sich die Lehre von der „Priorität der Abseitslinie“ im Regelbuch wohl zu stark in meine Synapsen eingefressen. Zweitens sind Fehlentscheidungen beim Einwurf auffällig, eindeutig und peinlich. Während es zum Abseits (zumindest ohne Wiederholung) immer zumindest zwei Meinungen gibt. In Anlehnung an das Römische Recht könnte man klugscheißen: „latus semper certus, motus semper incertus“. Muss man aber nicht.
- Beschimpfungen des Publikums lassen sich überraschend unproblematisch ausblenden. Emotional schwerer wiegen da gutgemeint klingende, ja väterlich anmutende Hinweise mit ruhiger Stimme, à la „Net bös sein, Schiri, aber beim nächsten Mal musst schauen dassd zwei Schritte weiter vorn stehst.“ Merke ich mir auch für die Zukunft, wenn ich wieder mal auf der anderen Seite der Bande stehe.
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